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Zahnarztpraxis Dres. Dippel
Dr. Klaus und Dr. Monika Dippel

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Periimplantitis

Eine Periimplantitis ist zwar auch eine Entzündung des Mundschleimhautgewebes, darf aber nicht mit einer Parodontitis verwechselt werden. Die Periimplantitis ist die schwerste Erkrankung, die bei Implantaten vorkommen kann. Sie entsteht immer im direkten Umfeld eines Implantates und entwickelt sich entweder kurz nach einer Implantation, sodass das Implantat noch in der Einheilphase verloren gehen kann, oder aber auch erst im Laufe der Zeit. Das tückische hierbei ist, dass man zunächst keine oder kaum Beschwerden verspürt.

Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Symptome wie Blutungen, dunkelrote Verfärbung des Zahnfleisches und Eiterfluss auf. Dieser Zustand ist nicht nur für die Erhaltung des Implantates gefährlich, sondern kann auch Infektionen im gesamten Organismus erzeugen, die schwerwiegende Folgen haben können.

Die Ursache für eine Periimplantitis kann ein geschwächtes Immunsystem sein, aber vor allen Dingen eine falsche oder mangelhafte Mundhygiene. Auf diese Weise können sich Bakterien in Taschen rund um das Implantat ansiedeln und ein gefährlicher Biofilm entsteht. Dieser zersetzt das Gewebe und greift allmählich die Knochensubstanz an, sodass diese schwindet und ein Implantat keinen Halt mehr hat. Um eine Periimplantitis erfolgreich zu behandeln, wird neben medikamentöser Versorgung auch hochmoderne Lasertechnik eingesetzt, die den Biofilm und alle bakteriellen Schädlinge entfernt.

Da ein intaktes Immunsystem ebenfalls Viren und Bakterien stoppen kann, wäre die Rückbildung einer Periimplantitis theoretisch auch möglich. Praktisch sieht das aber anders aus, denn das Immunsystem reagiert an der betreffenden Stelle meistens zu rigoros und tötet nicht nur Bakterien ab, sondern das noch intakte Gewebe in der Nähe gleich mit. Deshalb muss innerhalb einer Periimplantitistherapie diese Aktivität unterdrückt werden.

Die Faktoren, die eine Periimplantitis begünstigen, sind ganz unterschiedlich. Zum einen spielt die Mundhygiene eine Rolle und zum anderen hängt es auch von der Beschaffenheit und Durchblutung des Kieferknochens ab. Ist dieser sehr dicht, hat er einen geringeren Blutgefäßanteil. Auch ein weniger festes Zahnfleisch rund um ein Implantat kann für eine Periimplatitis verantwortlich sein. Ebenso sind äußerliche Sekundärfaktoren wie beispielsweise Rauchen während der Einheilphase ein Risiko.

Um zu vermeiden, dass man mit seinen Implantaten eine tickende Zeitbombe im Mund hat, ist es daher von äußerster Wichtigkeit, auf die richtige und gezielte Mundhygiene zu achten und eine regelmäßige Kontrolle in kurzen Abständen beim Zahnarzt durchführen zu lassen. So wird frühzeitig erkannt, ob sich am Implantat eine Erkrankung entwickelt, die dann umgehend behandelt werden kann.

Wenn Sie zum Kreis der Implantatträger gehören, sollten Sie die Risikofaktoren unbedingt ernst nehmen. Gerne führen wir bei Ihnen die Kontrolluntersuchungen durch und geben Ihnen wertvolle Tipps für die häusliche Implantatpflege.

Vereinbaren Sie gerne unter (0049) 7761-936161 einen Termin in unserer Praxis oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie!